Eine Geschichte vom Aufstieg VIII/VIII

„Ende und Anfang – Gegenwärtiges Sein“

Die Ankunft ist kein Endpunkt, sondern ein Zustand. Alles bewegt sich in Wiederkehr, und mit jeder Schleife, die das Leben schenkt, fließt mehr Klarheit, mehr Ganzheit und mehr Liebe in das Feld des Seins. Dankbarkeit wird zur Haltung, zu einer inneren Ausrichtung, die bleibt.

Erkenntnis zeigt sich als gelebte Selbstverständlichkeit. Der Weg wandelt sich im stetigen Fluss des Lebens. Der Körper wird durchlässig, Empfinden wird Raum. Bewegung und Ruhe liegen ineinander, und was zuvor Aufstieg war, wird Gegenwart. Der goldene Kreis schließt sich als Erinnerung an das, was immer da war. Was diesen Moment trägt, ist das Gefühl, das ihn von Anfang an durchzogen hat: Liebe.

Ich lasse los und kehre langsam zurück. Ich sitze auf dem Dachboden. Die Kerzen brennen ruhig, ihr Licht steht still im Raum. Der Rauch zieht in feinen Linien auf, und ich schlage die Klangschale behutsam an. Draußen trägt der Berg dieselbe Stille wie zu Beginn. Der Weg setzt sich fort als gelebte Gegenwart. In dieser Präsenz fallen Ende und Anfang zusammen. Der Atem fließt weiter, ein und aus.

„Eine Geschichte vom Aufstieg VIII/VIII“
Handgeschöpftes Büttenpapier 21,5 x 21,5 cm,
Bleistift, Tusche-Fineliner, Aquarellstift, Blattgold